Hundefreundlicher Kunstrasen Costa Blanca Preis

Ist Kunstrasen sicher für Hunde auf der Costa Blanca? (Ungiftig und bleifrei)

Wer im Raum Alicante, Torrevieja oder Altea lebt, weiß, wie anspruchsvoll das mediterrane Klima für Haustiere sein kann. Die intensive UV-Strahlung und die langanhaltende Sommerhitze werfen bei Hundebesitzern berechtigte Fragen auf: Ist Kunstrasen wirklich sicher für meinen Vierbeiner? Setzt das Material bei extremer Hitze giftige Dämpfe frei?

Moderne, hochwertige Kunstrasensysteme, die speziell für Haustiere entwickelt wurden, sind absolut sicher, ungiftig und bleifrei. Bei der Auswahl des Materials für Ihren Garten oder Ihr Ático (Dachterrasse) an der Costa Blanca müssen Sie auf europäische Qualitätszertifikate achten. Ein zertifizierter Kunstrasen ist frei von Schwermetallen wie Blei, Cadmium oder Zink. Diese Stoffe wurden früher in billigen Importen als Farbstabilisatoren verwendet, sind jedoch in modernen, zertifizierten Produkten strengstens verboten.

Ein weiterer Sicherheitsaspekt betrifft die thermische Stabilität. Hochwertige Polymere (Polyethylen und Polypropylen) reagieren unter der intensiven Sonne der Provinz Alicante (die im Juli und August leicht 40 Grad Celsius im Schatten erreicht) völlig inert. Das bedeutet, dass sich das Material zwar erwärmt, aber keine chemischen Gase, Weichmacher oder unangenehmen Gerüche freisetzt.

Zudem bietet Kunstrasen einen entscheidenden gesundheitlichen Vorteil gegenüber Naturrasen an der Costa Blanca: Er benötigt weder Pestizide, Herbizide noch chemische Düngemittel, um das ganze Jahr über grün zu bleiben. Da in den warmen Küstenregionen von Dénia bis Pilar de la Horadada Parasiten wie Zecken, Flöhe und die gefährliche Sandmücke (Überträger der Leishmaniose) besonders aktiv sind, erweist sich Kunstrasen als hygienisches Schutzschild. Parasiten finden im synthetischen Gewebe keinen Nährboden und keine feuchte Erde, um sich einzunisten oder fortzupflanzen.


Der beste Kunstrasen für Haustiere: Technische Kriterien

Nicht jeder Kunstrasen, der im Baumarkt als weich und dicht angepriesen wird, ist für die tägliche Beanspruchung durch Hunde geeignet. Ein Haushalt mit Hunden stellt extreme Anforderungen an die Faserstruktur, die Dichte und vor allem an die Unterseite des Rasens. Wer hier am falschen Ende spart, steht oft schon nach einem Jahr vor einem plattgedrückten, stinkenden Teppich.

Für ein dauerhaft schönes und funktionelles Ergebnis müssen Sie auf folgende technische Parameter achten:

1. Die Florhöhe (Pile Height)

Für Haustiere ist eine Florhöhe zwischen 30 mm und 37 mm der absolute “Sweet Spot”.

  • Warum nicht kürzer? Ein Rasen unter 30 mm wirkt oft hart, weniger natürlich und bietet nicht genügend Volumen, um die Pfoten beim Laufen abzufedern.
  • Warum nicht länger? Ein Rasen mit 40 mm oder mehr sieht zwar luxuriös aus, erschwert aber die Reinigung enorm. Feste Ausscheidungen (Hundekot) verfangen sich tief in den langen Fasern und lassen sich nur schwer rückstandslos entfernen. Zudem neigen sehr lange Fasern unter dem Gewicht spielender Hunde schneller zum Verfilzen.

2. Die Faserdichte und Garnstruktur

Hunde laufen nicht nur, sie stoppen abrupt, drehen sich im Kreis und scharren. Die Fasern müssen daher eine extrem hohe Rücksprungkraft (Resilience) aufweisen. Achten Sie auf C-förmige, W-förmige oder V-förmige Faserprofile. Diese Geometrien wirken wie kleine Federn und richten sich nach Belastung von selbst wieder auf. Die Stichdichte sollte bei mindestens 18.000 bis 22.000 Stichen pro Quadratmeter liegen, um eine dichte, robuste Oberfläche zu garantieren.

3. Die Drainagekapazität

Urin muss sofort und ohne Verzögerung abfließen können. Der Standard-Kunstrasen für dekorative Zwecke entwässert meist mit etwa 30 bis 40 Litern pro Minute und Quadratmeter. Für Hunde ist das zu wenig. Ein spezieller Haustier-Kunstrasen muss eine Drainageleistung von mindestens 60 Litern pro Minute und Quadratmeter (60 l/min/m²) aufweisen.

4. Die Rückenbeschichtung: Polyurethan (PU) vs. Latex

Dies ist der wichtigste technische Unterschied für Hundebesitzer:

  • Latex-Rücken: Latex ist die traditionelle, günstigere Beschichtung. Sie hat jedoch einen entscheidenden Nachteil: Latex ist leicht porös und absorbiert im Laufe der Zeit Feuchtigkeit – und damit auch Hundeurin. Dies führt unweigerlich zu einer dauerhaften, unangenehmen Geruchsentwicklung, die sich auch mit Reinigungsmitteln kaum noch entfernen lässt.
  • Polyurethan-Rücken (PU): PU-beschichteter Kunstrasen absorbiert keinerlei Feuchtigkeit. Er ist absolut wasserabweisend, resistent gegen Urinsäuren und behält seine Elastizität auch bei den extremen Temperaturschwankungen der Costa Blanca. Für Haustierbesitzer ist PU die einzig richtige Wahl.
Technische EigenschaftStandard-Kunstrasen (Dekorativ)Premium Haustier-Kunstrasen
Florhöhe35 mm - 45 mm30 mm - 37 mm
FaserformFlach oder ovalC-, W- oder V-Form (hohe Spannkraft)
Stichdichte / m²12.000 - 15.00018.000 - 22.000 (hohe Dichte)
RückenmaterialLatexPolyurethan (PU)
Drainageleistungca. 30 - 40 l/min/m²Mindestens 60 l/min/m²
UrinresistenzGering (Latex absorbiert Gerüche)Extrem hoch (PU ist vollkommen inert)

Die richtige Hygieneroutine für Hundebesitzer

Kunstrasen ist pflegeleicht, aber nicht pflegefrei. Wer einen Hund hat, muss eine einfache, aber konsequente Hygieneroutine etablieren, um Gerüche und Bakterienbildung dauerhaft zu vermeiden. Das gilt besonders für die heißen, trockenen Sommermonate an der Costa Blanca, in denen wochenlang kein natürlicher Regen fällt, der den Rasen spülen könnte.

Schritt 1: Entfernung fester Ausscheidungen

Sammeln Sie Kot so schnell wie möglich auf. Da die Fasern des Haustier-Kunstrasens (30-37 mm) relativ kurz und dicht sind, lässt sich der Kot meist sauber mit einer Schaufel oder einem Kotbeutel aufnehmen, ohne dass Reste in der Tiefe verbleiben.

Schritt 2: Nachspülen mit Wasser

Sprühen Sie die betroffene Stelle nach der Kotaufnahme kurz mit dem Gartenschlauch ab. Auch Urinstellen sollten regelmäßig (im Sommer am besten alle 2 bis 3 Tage) großzügig mit klarem Wasser abgespült werden. Dadurch wird der Urin durch die Drainageöffnungen in den Untergrund geleitet.

Schritt 3: Der Einsatz von enzymatischen Reinigern

Verwenden Sie niemals aggressive Haushaltsreiniger, Bleichmittel oder Chlor. Diese können die Fasern beschädigen und sind hochgradig giftig für die Pfoten Ihres Hundes. Nutzen Sie stattdessen spezielle enzymatische Reiniger für Kunstrasen. Diese biologisch abbaubaren Reiniger enthalten aktive Bakterienstämme, die die organischen Verbindungen im Hundeurin (Harnstoff und Proteine) spalten und die Geruchsquelle porentief vernichten, anstatt sie nur mit Duftstoffen zu überdecken. Ein- bis zweimal im Monat großzügig aufsprühen und einwirken lassen genügt.

Die Wahl der Einstreu: Zeolith vs. Quarzsand

Die Wahl des Infill-Materials (Einstreu) entscheidet maßgeblich über die Geruchskontrolle:

  • Quarzsand (Silica Sand): Er beschwert den Rasen, hält die Fasern aufrecht und speichert Feuchtigkeit (was im Sommer kühlt). Er hat jedoch keine geruchsneutralisierenden Eigenschaften.
  • Zeolith (Klinoptilolith): Dies ist ein natürliches, vulkanisches Mineral, das wie ein Magnet für Ammoniumionen wirkt. Zeolith fängt die geruchsbildenden Gase des Urins ein und neutralisiert sie auf molekularer Ebene. Sobald es regnet oder Sie den Rasen wässern, werden die Stoffe gelöst und geruchlos in den Boden gespült. Für Hundebesitzer ist eine Mischung aus Quarzsand und einer oberen Schicht Zeolith die effektivste Lösung gegen Uringeruch.

Zerstören Hunde den Rasen? (Graben, Beißen und die richtige Randbefestigung)

Eine der häufigsten Sorgen von Hundebesitzern lautet: “Mein Hund gräbt leidenschaftlich gerne im Garten. Wird er den teuren Kunstrasen in Stücke reißen?”

Die klare Antwort lautet: Ein qualitativ hochwertiger, fachgerecht installierter Kunstrasen widersteht selbst den Krallen großer und aktiver Hunde wie Schäferhunden, Labradoren oder Boxern. Die Trägerschicht (Backing) besteht aus extrem reißfestem Gewebe, das durch die PU-Beschichtung zusätzlich verstärkt wird. Die Fasern sind durch ein spezielles Tufting-Verfahren so fest im Rücken verankert, dass ein Hund sie mit den Zähnen oder Krallen im Normalfall nicht herausziehen kann.

Das Hauptrisiko liegt nicht in der Fläche, sondern an den Rändern und Nahtstellen. Wenn ein Hund eine lose Ecke oder eine schlecht verklebte Naht findet, wird sein natürlicher Spiel- und Kautrieb geweckt. Sobald er die Schnauze unter den Rasen bekommt, kann er das System beschädigen.

Professionelle Randbefestigung und Nahtverbindung

Um dies zu verhindern, ist die Installation das A und O:

  • Auf Erdreich / Schotter: Der Rasen muss am gesamten äußeren Rand mit speziellen, feuerverzinkten U-Nägeln (Erdnägeln) im Abstand von maximal 15 bis 20 cm fixiert werden. An den Rändern empfiehlt sich zudem der Einbau einer stabilen Rasenkante (z. B. aus Metall oder druckimprägniertem Holz), an der der Kunstrasen bündig anliegt und verschraubt oder festgeklemmt wird.
  • Auf Beton oder Fliesen (z. B. Áticos): Hier wird der Randbereich mit einem hochfesten, witterungsbeständigen Polyurethan-Zweikomponentenkleber vollflächig auf dem Untergrund verklebt.
  • Nahtverbindungen: Die einzelnen Bahnen dürfen niemals nur lose nebeneinanderliegen. Sie müssen mit einem speziellen Nahtband (Banda de unión) und PU-Kleber nahtlos miteinander verschweißt werden. Ein professioneller Installer sorgt dafür, dass die Nahtstellen absolut unsichtbar und für Hundepfoten unzugänglich sind.

Entwässerung und Geruchskontrolle im Detail unter mediterranen Bedingungen

An der Costa Blanca stehen wir vor zwei klimatischen Extremen, die direkten Einfluss auf die Entwässerung und die Geruchsentwicklung von Kunstrasen haben: monatelange Trockenheit im Sommer und die gefürchtete Gota Fría (DANA) im Herbst, die innerhalb weniger Stunden sintflutartige Regenfälle bringt.

Das Entwässerungssystem im Garten (Erdreich)

Wenn Kunstrasen auf natürlichem Boden verlegt wird, reicht es nicht aus, einfach die Grasnarbe abzutragen und den Teppich auszurollen. Lehmige Böden, wie sie in vielen Teilen von Alicante und Elche vorkommen, lassen Wasser und Urin nur sehr langsam versickern. Die Folge: Staunässe und extreme Geruchsbildung.

Der korrekte Unterbau für Hundebesitzer sieht wie folgt aus:

  1. Aushub: Abtrag des bestehenden Bodens auf eine Tiefe von mindestens 8 bis 10 cm.
  2. Tragschicht: Einbringen einer Schicht aus grobem Schotter (Zahorra oder Grava, Körnung 6-12 mm) zur Gewährleistung der Stabilität und Drainage.
  3. Ausgleichsschicht: Eine feine Schicht aus Brechsand (Körnung 0-4 mm) sorgt für eine spiegelglatte Oberfläche.
  4. Verdichtung: Jede Schicht muss mit einer schweren Rüttelplatte (Plancha vibratoria) gründlich verdichtet werden.
  5. Geotextil (Unkrautvlies): Ein starkes Geotextil verhindert das Durchwachsen von Unkraut, trennt den Untergrund vom Rasen und lässt Flüssigkeiten ungehindert passieren.

Dieses System wirkt wie ein riesiger Schwamm. Selbst bei einer Gota Fría mit 150 Litern Regen pro Quadratmeter steht das Wasser nicht auf dem Rasen, sondern fließt sofort nach unten ab. Hundeurin wird tief in das Erdreich gespült, wo Bodenbakterien ihn auf natürliche Weise abbauen.

Das Entwässerungssystem auf Dachterrassen (Áticos) und Balkonen

Auf einer gefliesten Terrasse oder einem Penthouse-Balkon gelten völlig andere physikalische Gesetze. Hier kann das Wasser nicht im Boden versickern, sondern muss über das bestehende Gefälle zum Abfluss (Sumidero) geleitet werden.

Wenn Hundeurin direkt auf die Fliesen gelangt und dort unter dem Kunstrasen gefangen bleibt, bildet sich innerhalb weniger Tage ein unerträglicher Ammoniakgeruch. Zudem können die Abflüsse durch Hundehaare verstopfen.

Die Lösung für Áticos:

  • Drainagematten (Malla de drenaje): Zwischen den Fliesen und dem Kunstrasen muss eine strukturierte Drainagematte (Noppenbahn aus Polyethylen) verlegt werden. Diese Matte hebt den Kunstrasen ca. 8 bis 10 mm vom Fliesenboden ab. Urin und Reinigungswasser fließen durch den Rasen, treffen auf die Matte und können im entstandenen Hohlraum ungehindert und flächig zum Abfluss abfließen.
  • Haarsiebe: Der Zugang zum Hauptabfluss der Terrasse muss jederzeit zugänglich bleiben und mit einem feinen Haarsieb geschützt werden, um Verstopfungen durch weggespülte Hundehaare zu verhindern.

Sommerhitze an der Costa Blanca: Schutz für Hundepfoten

Die Costa Blanca ist berühmt für ihre über 300 Sonnentage im Jahr. Doch diese Sonne hat eine Kehrseite: Kunstrasen, der aus synthetischen Fasern besteht, absorbiert thermische Energie und kann sich in den Mittagsstunden des Hochsommers auf bis zu 55 bis 60 Grad Celsius aufheizen. Für die empfindlichen Pfotenballen (Almohadillas) unserer Hunde besteht hier akute Verbrennungsgefahr.

Als verantwortungsvoller Hundebesitzer müssen Sie Maßnahmen ergreifen, um die Oberflächentemperatur des Rasens zu senken.

1. Die Kühlwirkung von Quarzsand und Wasser

Quarzsand ist nicht nur für die Stabilität wichtig, sondern dient auch als hervorragender Temperaturspeicher. Wenn Sie den Kunstrasen an heißen Tagen für nur 2 bis 3 Minuten mit dem Gartenschlauch absprühen, saugt sich der Quarzsand mit Wasser voll. Durch die anschließende Verdunstung (Evaporative Cooling) kühlt die Oberflächentemperatur des Rasens sofort um 15 bis 20 Grad Celsius ab. Dieser Kühleffekt hält, je nach Wind und Luftfeuchtigkeit, mehrere Stunden an.

2. Verschattung nutzen

Planen Sie die Installation strategisch. Nutzen Sie natürliche Schattenspender wie Mauern, Olivenbäume oder installieren Sie Sonnensegel (Toldos) und Pergolen über den Bereichen des Kunstrasens, die der Hund tagsüber am häufigsten nutzt.

3. Hochwertige Fasertechnologien

Premium-Kunstrasenhersteller verwenden spezielle Additive bei der Extrusion der Fasern, die Infrarotlicht reflektieren. Diese “CoolPlus”- oder “Anti-Heat”-Technologien sorgen dafür, dass sich der Rasen im Vergleich zu Standardprodukten um etwa 5 bis 8 Grad Celsius weniger aufheizt.


Was kostet tierfreundlicher Kunstrasen an der Costa Blanca?

Die Anschaffung eines haustierfreundlichen Kunstrasensystems ist eine langfristige Investition, die sich durch den Wegfall von Bewässerungskosten (die Wasserpreise in Gemeinden wie Calpe oder Altea gehören zu den höchsten in Spanien) und Gärtnergebühren schnell amortisiert.

Die Preise gliedern sich in Materialkosten und Installationskosten:

Materialkosten (nur Kunstrasen und Zubehör)

  • Premium-Haustier-Kunstrasen (PU-Rücken, 30-37 mm, hohe Dichte): 24 € bis 38 € pro Quadratmeter.
  • Zeolith-Einstreu: ca. 1,20 € bis 2,00 € pro Kilogramm (Verbrauch ca. 5-7 kg pro m²).
  • Quarzsand: ca. 0,30 € bis 0,50 € pro Kilogramm (Verbrauch ca. 10 kg pro m²).
  • Zubehör (Nahtband, PU-Kleber, Erdnägel, Drainagematten für Terrassen): ca. 4 € bis 8 € pro Quadratmeter.

Installationskosten (Professionelle Ausführung)

  • Auf Beton/Fliesen (einfache Vorbereitung): 15 € bis 25 € pro Quadratmeter.
  • Auf Erdreich (inklusive Erdaushub, Schotter-/Sandaufbau, Verdichtung und Entsorgung): 30 € bis 45 € pro Quadratmeter.
ProjektbeispielFlächeMaterialkostenInstallationskostenGesamtkosten (Richtwert)
Kleiner Garten (Erdreich)40 m²ca. 1.200 € - 1.600 €ca. 1.400 € - 1.800 €2.600 € - 3.400 €
Ático / Dachterrasse30 m²ca. 1.100 € - 1.400 €ca. 600 € - 900 €1.700 € - 2.300 €

Häufige Fehler bei der Installation für Haustiere

Als erfahrene Installateure an der Costa Blanca sehen wir immer wieder die gleichen Fehler bei Do-it-yourself-Projekten oder durch nicht spezialisierte Allround-Handwerker. Diese Fehler führen fast immer zu unschönen Gerüchen oder einer verkürzten Lebensdauer des Rasens.

Fehler 1: Verwendung von billigem Latex-Rasen

Der verlockend günstige Kunstrasen aus dem örtlichen Baumarkt hat fast immer einen Latex-Rücken. Nach wenigen Monaten im Dauereinsatz mit einem Hund riecht der Rasen unerträglich nach Ammoniak, da sich der Urin im Latex festsetzt. Sparen Sie nicht am falschen Ende – wählen Sie für Hunde ausschließlich Polyurethan (PU).

Fehler 2: Mangelhafter Unterbau und fehlendes Gefälle

Wird der Rasen auf Erdreich verlegt, ohne dass eine ausreichende Schotterschicht eingebaut wurde, sackt der Boden unter dem Gewicht des Hundes und durch die Auswaschung des Urins ungleichmäßig ab. Es entstehen Kuhlen, in denen sich Urin und Wasser sammeln. Auf Terrassen führt ein fehlendes Gefälle zum Abfluss dazu, dass der Urin unter dem Rasen stagniert.

Fehler 3: Ignorieren der “Comunidad de Propietarios” (Eigentümergemeinschaft)

Ein typischer Fehler an der Costa Blanca: Sie installieren Kunstrasen auf Ihrer Dachterrasse in einer Wohnanlage (Urbanización) in Benidorm oder Denia, ohne die Statik oder die Entwässerung mit der Eigentümergemeinschaft abzustimmen. Wenn das Waschwasser Ihres Hundes über die Speier (Gárgolas) auf die Terrasse des Nachbarn darunter läuft, ist Ärger vorprogrammiert. Eine professionelle Installation leitet das Wasser immer unsichtbar in die internen Fallrohre ab.

Fehler 4: Die Verwendung von rostenden Befestigungen (Salitre-Problem)

In Küstenorten wie Guardamar, Santa Pola oder Moraira ist die Luft extrem salzhaltig (Salitre). Wer hier billige, nicht verzinkte Stahlnägel zur Befestigung des Rasens im Boden verwendet, erlebt eine böse Überraschung: Die Nägel rosten innerhalb eines halben Jahres komplett weg. Der Rasen verliert seine Spannung, wirft Wellen und der Hund kann die Ränder leicht anheben und zerstören. Verwenden Sie an der Costa Blanca ausschließlich feuerverzinkte Erdnägel oder Edelstahlschrauben.

Fehler 5: Zu wenig oder kein Infill (Sand/Zeolith)

Manche Besitzer verzichten auf Sand, weil sie denken, der Rasen sei dann leichter zu reinigen. Das ist ein Irrtum. Ohne das Gewicht des Infills verschiebt sich der Rasen, die Fasern legen sich flach und heizen sich im Sommer extrem auf. Zudem schützt das Infill das Backing vor den Krallen des Hundes beim Scharren.

Kunstrasen-Kostenrechner

Sofortige Schätzung für Ihren Außenbereich an der Costa Blanca.

Kostenschätzung

Material1500 €
Untergrundvorbereitung500 €
Verlegung400 €
IVA (21%)504 €
Gesamtschätzung2614 € – 3194 €

5-Jahres-Ersparnis vs. Naturrasen

Wie viel Sie sparen, wenn Sie im Klima von Alicante auf Kunstrasen umsteigen.

Wasserersparnis200 €/yr
Pflegeersparnis125 €/yr
Jährliche Gesamtersparnis325 €/yr
5-Jahres-Gesamtersparnis1625 €
Amortisationszeit8.9 Jahre

Basierend auf Alicante-Preisen & Wasserkosten 2026

Häufig gestellte Fragen

Riecht der Kunstrasen nicht nach einer Weile extrem nach Hundeurin?
Nur wenn das falsche Material gewählt oder der Unterbau schlecht vorbereitet wurde. Bei Verwendung eines Kunstrasens mit Polyurethan-Rücken (PU), einer ausreichenden Drainagekapazität von 60 l/min/m² und einer Einstreu aus geruchsneutralisierendem Zeolith-Mineral wird der Urin rückstandslos weggespült. Eine regelmäßige Reinigung mit enzymatischen Reinigern verhindert jegliche Geruchsbildung dauerhaft.
Kann mein Hund den Kunstrasen durch Scharren oder Beißen zerstören?
Ein hochwertiger Haustier-Kunstrasen ist extrem robust und widersteht den Krallen und Zähnen von Hunden. Entscheidend ist die professionelle Randbefestigung: Wenn die Ränder mit feuerverzinkten U-Nägeln im Boden fixiert oder auf Terrassen fest verklebt sind, findet der Hund keinen Ansatzpunkt, um den Rasen anzuheben oder zu beschädigen.
Wird der Kunstrasen in der Sommerhitze von Alicante nicht zu heiß für die Pfoten meines Hundes?
Ja, Kunstrasen kann im Juli und August sehr heiß werden (bis zu 60 °C in direkter Sonne). Sie können die Temperatur jedoch sofort um 15 bis 20 Grad senken, indem Sie den Rasen kurz für 2 Minuten mit dem Gartenschlauch absprühen. Der Quarzsand speichert die Feuchtigkeit und sorgt durch Verdunstungskälte für stundenlange Abkühlung.
Benötige ich für die Installation auf meiner Dachterrasse (Ático) die Genehmigung der Eigentümergemeinschaft?
Ja, es ist dringend ratsam, die Installation in der Comunidad de Propietarios anzumelden. Wichtig ist, nachzuweisen, dass die Entwässerung der Terrasse einwandfrei funktioniert (durch den Einsatz von Drainagematten) und kein Schmutzwasser oder Hundehaare auf die Terrassen der Nachbarn gespült werden.
Wie wirkt sich das feuchte Küstenklima (Salitre) an der Costa Blanca auf den Kunstrasen aus?
Hochwertiger Kunstrasen aus Polyethylen und Polyurethan ist absolut resistent gegen Salzluft und Chlorwasser von Pools. Wichtig ist jedoch, bei der Installation an der Küste ausschließlich feuerverzinkte Erdnägel oder Edelstahlschrauben zu verwenden, da herkömmliches Metall durch das Salitre extrem schnell korrodiert.
Was passiert mit dem Hundeurin und dem Kot bei einer Gota Fría (DANA) im Herbst?
Bei den typischen herbstlichen Starkregen an der Costa Blanca zeigt ein fachgerecht installierter Kunstrasen seine Stärke. Durch die hohe Drainageleistung von über 60 l/min/m² und einen stabilen Unterbau aus Schotter und Sand fließt das Wasser sofort ab. Urinreste werden tief in den Boden gespült und der Rasen wird quasi natürlich tiefengereinigt. Kot muss vorab manuell entfernt werden, um ein Abschwemmen zu verhindern.
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